Zwangsvollstreckung

 

Vielfach sind Gläubiger im Besitz von Vollstreckungstiteln und geben frühzeitig, meist schon nach dem ersten erfolglosen Versuch, auf, die ihnen hieraus zustehenden Ansprüche durchzusetzen.

Zum 01.01.2013 wurde das Zwangsvollstreckungsrecht in wichtigen Punkten reformiert. Damit ist vor allem für den Gläubiger die Informationsbeschaffung verbessert worden und es wird jetzt möglich, kurzfristig Auskünfte über bestehende Bankkonten, Arbeitseinkommen sowie Fahrzeug- und Halterdaten zu beschaffen.

Mit anwaltlicher Unterstützung, insbesondere auch durch die regelmäßige Bearbeitung von Einzelzwangsvollstreckungen durch ausgebildete Rechtsfachwirte, kann die Durchsetzung Erfolg versprechend sein.

Selbst ältere Titel sollten regelmäßig auf aktuelle Zwangsvollstreckungsmöglichkeiten geprüft werden.

 

Hat der Gläubiger eine Rechtsschutzversicherung, wird von dieser regelmäßig für drei Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Rechtsschutz und damit Kostenübernahme gewährt. 

Besteht keine Rechtsschutzversicherung und liegen die Voraussetzungen für die Bewilligung von Beratungs- oder Prozesskostenhilfe vor, werden die Kosten einer Einzelzwangsvollstreckung von der Staatskasse getragen.